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GER028 Bhikkhuni Triệt Như – Die Quelle des Glücks – Post 38: DER VIPASSANĀ-WEG Übersetzt ins Deutsche von Quang Định

Saturday, January 29, 20222:00 PM(View: 1045)

Bhikkhuni Triệt Như – Die Quelle des Glücks – Post 38
Übersetzt ins Deutsche von Quang Định

Der Vipassanā-Weg

 38 SUOI NGUON HANH PHUC 4 X 6 GER


Im Buddhismus gibt es zwei wichtigste spirituelle Übungswege, nämlich das Samadhi und die Weisheit. Es ist wie bei einem Vogel, der 2 Flügel haben muss, um sein Gleichgewicht in der Luft halten zu können. So hat unser Meister damals diese spirituellen Übungswege mit einem Vogel verglichen. Ein Anhänger Buddhas muss also unbedingt Samadhi und Weisheit besitzen, um das Erleuchtungsziel zu erreichen. So dichtete er:

 

„Ich lebe zwar in dieser Welt, verschmutz mich aber nicht mit dem Lebensstaub

Ich lebe zwar in dieser Welt, ich verliere aber nicht das Samadhi und die Weisheit“

 

Früher hat der Bodhidharma auch das Lehren dieser zwei Übungsarten angesprochen: Theorielehre und Praxislehre. Das heißt, es gibt 2 Türen, die zum gleichen Ziel hinführen. Durch die Weisheit erkennt man die Leerheit des Geistes und durch Praxis erreicht man die Leerheit des Geistes.

 

Heute versuchen wir einfach den Unterschied zwischen Samadhi- und Weisheitsübung zu finden.

 

Meditation wurde in Pāli: jhāna und in Sanskrit: dhyāna geschrieben. Japanisch wird sie Zen übersetzt. Meditation kann allgemein als eine Methode gesehen werden, um den Geist rein und edel zu schulen, die Gesundheit für den Körper und die Weisheit für den Geist zu fördern. Meditation ist grundsätzlich an keine Religionszugehörigkeit gebunden. Meditation wird auch von Nicht-Buddhisten geübt und gelehrt. Jedoch in diesem Rahmen spreche ich nur über die Übungswege des Buddhismus.

 

Vipassanā ist eine Übungstechnik, die die Weisheit fördert. Das Präfix „vi-“ bedeutet in erster Linie „zwei Teile“. Daher können wir diesen fortlaufenden Prozess wie folgt aufteilen:

 

1-     Einsicht: aus dem Ñāṇa (Pāli), Jñāna (Sanskrit), Insight (Englisch

2-     Weisheit: Paññā (Pāli), Prajñā (Sanskrit), Wisdom oder Transcendental wisdom (Englisch)

 

1- Einsicht: Der Übungsweg zum Enthalten dieser Einsicht wird „Vipassana-Meditation“ (vipassanā-bhāvanā) oder „Vipassana-Praxis“ genannt. Man beobachtet die weltlichen Phänomene mit der Weisheit. Das heißt, man nimmt das Objekt, das vor den Sinnesorganen präsent ist, richtig objektiv wahr. Hierfür gibt es auch eine ähnliche Praxis, die Yathābhūta heißt.

 

Dieser erste Praxis-Schritt benutzt immer noch die Sinnesorgane. Daher ist er sehr gut geeignet für Laien, die Familie haben. Sie gehen noch zur Arbeit um Geld zu verdienen und haben noch viele Sozialkontakte mit der Gesellschaft. Liebe Freunde, denkt ernsthaft nach und fangt an zu üben. Nichts ist besser als diese Praxis. Sie ist ein Erbe von dem Buddha. Wenn wir sie schätzen und entsprechend praktizieren, dann sind wir „Dharma-Erben“ des Buddhas.

 

Zuerst betrachten wir das Umfeld so wie es ist. Sollte sich dort jemand befinden, erkennen wir klar, dass dort jemand ist. Konzentrieren wir uns zu lange auf dem Bildschirm so dass unsere Augen müde sind, richten wir einfach unseren Blick in die Ferne. Wir sehen aus dem Fenster, in die Ferne, der Geist ist leer und entspannt. Wenn wir Auto fahren, nehmen wir wahr, dass wir gerade Auto fahren. Wir hören keine Musik oder Dharma-Lehre. Beim Kochen richten wir die Aufmerksamkeit auf das Kochen. Keine Musik oder Dharma-Lehre hören. Bei der Atmungs-Meditation nehmen wir wahr, dass wir ein- und ausatmen. Beim Spaziergang sehen wir die Pflanzen und die Blumen so an, wie sie sind. Wir sollen nicht anfangen, sie zu bewerten wie zum Beispiel: diese ist frisch, diese welkt oder wir erinnern uns an die vergangenen Ereignisse, dann sind wir traurig oder wir machen uns Sorgen über die Zukunft usw…

 

So meditieren wir. Einfach oder? Die Theorie lässt sich jedoch auch viel komplizierter erklären:

 

-        Meditation: Achtsamkeit im täglichen Leben zu bewahren. Das heißt, man erkennt klar und deutlich, was man gerade tut.

-        Bewusstsein: Durch stetige Achtsamkeit in allen Aktivitäten ist der Bewusstseinsstand konstanter. Der Geist ist ruhiger und er ist weniger an die Außenwelt gebunden.

-        Yathābhūta: Man benutzt die Sinnesorgane, um ein Objekt wahrzunehmen. Der Geist bleibt jedoch neutral und still.

-        Samatha: Der Gedanke hält an. Der Geist ist ruhig.

-        Samadhi: Man nimmt das Objekt wortlos wahr und geht langsam in die Richtung Samadhi

-        Vipassanā: da der Geist bereits transformiert wurde, nimmt er das Objekt so wahr, wie es ist, wortlos, ohne jegliche Verzerrung. Es ist Vipassanā.

-        Nimmt man das Objekt wortlos wahr, dann ist es wortlos. Es hat keinen Namen mehr. Es beinhaltet auch nichts mehr. Und was ist es? Es ist die Leerheit. Seine Essenz ist leer. Es ist nur so.

 

Aha, gerade angefangen zu trainieren und schon am Ziel angekommen. Soll ich hier Schluss machen? Folgende Erklärung ist eigentlich überflüssig. Wer bisher verstanden hat, der braucht diese Erklärung nicht mehr zu lesen. Sie wiederholt nur, was oben bereits erwähnt wurde.

 

2-  Selbstbewusstsein/ self-awareness: eigentlich, wenn wir den Übungsschritt 1 (das Umfeld bewertungslos ansehen) praktizieren, erkennen wir schon, wie der Zustand unseres Geistes ist. Dieser Schritt ist jedoch sehr wichtig. Viel wichtiger als der Übungsschritt 1. Warum? Da der Schatz in uns liegt und nicht außerhalb.

 

Der 1. Übungsschritt hilft uns, weniger Anhaftung an die Außenwelt haben zu können. In der Zen-Meditation ist es als Loslassen bekannt. Das ist das Ziel des Übungsschrittes 1, sehr wichtig für die Laien. Da sie noch viel Kontakt mit der Außenwelt haben, sollen sie einiges loslassen. Nur so haben sie weniger unerwünschte Gedanken beim Meditieren.

 

Nachdem wir das Leben mit einer relativen Gleichgültigkeit betrachten können und unser Geist weniger sensibel ist, richten wir unseren Blick nach innen, um den Zustand unseres Geistes zu beobachten.

 

Dies kann auch der erste Schritt von Satipatthana sein: Einsicht oder Achtsamkeit des Körpers, der Gefühle, des Geistes oder der Dharmas.

 

Wir sollen diese Übung ständig im Alltag üben. Wenn wir gehen, stehen, liegen oder sitzen, sollen wir alle auftretenden Empfindungen oder die verschiedene Aspekte unseres Geistes wahrnehmen. Wenn wir sie aber nur wortlos beobachten, werden sie dann automatisch verschwinden. Der gemischte mentale Zustand des Geistes wird verblassen und vergehen.

 

Das ist der grundlegende Übungsschritt, den wir stetig wiederholen sollen, damit er zu einer Gewohnheit wird, dass wir immer in Achtsamkeit leben. Wir nehmen zu jeder Zeit unseren Geist und unseren Körper klar wahr.

 

Das Ziel dieses Übungsschrittes ist:

 

-        Der Geist ist nicht mehr an die Außenwelt gebunden.

-        Er ist ruhiger

-        Die Wahrnehmung wird scharfsinnig und objektiv.

-        Aufregungen und Wünsche werden reduziert

-        Schlechtes Karma wird reduziert

-        Die Gesundheit verbessert sich, weil die emotionale Wahrnehmung nicht mehr auftaucht. Man erinnert sich nicht mehr an die schmerzhafte Vergangenheit oder macht sich unnötige Sorgen um die Zukunft.

 

Weil der Geist schon transformiert wurde, ist er rein, ruhig und wahrhaftig. Die Sicht wird klarer und objektiver; so dass keine Triebe (Āsava), Fesseln (Samyojana) oder Verunreinigungen (Anusaya) entstehen können. Diese Übung wird auch mit Weisheit klassifiziert, obwohl sie noch mit intellektuellem Bewusstsein geübt wird.

 

3- Pranja/ (Sanskrit) Prajñā (Pali) Paññā:. Prajna bedeutet das höhere Wissen (Abhijñā), eine überlegene Weisheit, die vollständig und höher als die weltliche Weisheit ist.

 

Weltliche Weisheit (Wissen): dieses Wissen entsteht durch das Lernen. Zum Beispiel: Durch Studieren des Dharmas hat man zwar noch nicht etwas Neues erschaffen, ist aber trotzdem weise, da man die Wahrheiten des Lebens erkennt. Sie ist höher als das Wissen (weltliche Weisheit).

 

Pranja-Weisheit: sie wird nicht durch unterscheidendes Bewusstsein vermittelt. Sie entsteht durch den Prozess der Praxis. Diese Weisheit ist die eigene Weisheit. Eine selbsterklärende Erkenntnis.

 

Nun wollen wir herausfinden, wie wir üben sollen, um uns dieses Pranja-Weisheit zu erlangen.

 

Fakt ist, dass ein Entwicklungsprozess immer von einem niedrigen Niveau bis in das hohe Niveau verläuft. Die erste Voraussetzung ist, dass es eine Frage gibt oder es gibt etwas, das noch unklar ist, dann fängt man an, nachzuforschen, zu analysieren, zu begründen, zu spekulieren, zu vergleichen und dann trifft man eine Entscheidung. Das ist der Ablauf eines normalen Prozesses der weltlichen Weisheit, welcher durch die Aktivität eines subjektiven Egos oder einer subjektiven Verblendung beeinflusst wird. Daher ist diese Interpretation nicht für jeden geeignet, obwohl sie eventuell richtig ist. Sie ist aber nicht neu und kreativ. Sie ist ein vorhandenes Wissen, das aus dem Wissen eines anderen gewonnen wurde.

 

Glücklicherweise gibt es im menschlichen Gehirn noch eine andere interpretative Funktion, die nicht durch das Denken, Spekulieren oder Vergleichen, sondern direkt, unmittelbar interpretieren kann, so dass die Triebe, Fesseln, keine Chance mehr haben, die Entscheidung subjektiv zu beeinflussen. Diese natürlichen Funktionen des Sehens, des Hörens und des Berührens sind angeboren. Sie gehören zu den fünf Sinnesorganen: Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper, und immer wenn diese fünf Sinnesorgane mit einem Objekt in Kontakt kommen, nehmen sie mit dem ersten Erkennen das Objekt wahr. Diese allererste Wahrnehmung ist die anfängliche Interpretationsebene, die einfach, unmittelbar, objektiv, ruhig und präzise ist. Diese Sichtweise ist so rein, dass wir sie als den Beginn eines weisen Geistes betrachten können, obwohl sie noch nicht schöpferisch ist.

 

Durch diese Erfahrung erkennen wir, dass noch eine weitere wichtige Bedingung darin besteht, dass der Geist völlig still sein muss, ohne jegliches Gemurmel zu haben. Nur so kann die Funktion des Intellektes abgeschaltet werden und die Natur des Sehens, des Hörens und des Berührens werden aktiviert. Diese Bedingung ist sehr schwierig zu erfüllen, da unser Geist von Geburt an, nie still war. Auch beim Schlafen ist er aktiv.

 

Warum ist er dauernd aktiv, auch im Schlafen?

-        Da wir immer an den weltlichen Phänomenen anhaften.

-        Und warum klammen wir uns an diesen fest?

-        Da wir glauben, dass sie echt sind.

 

Daher ist es notwendig, eine Weisheit zu haben, um die Lebenswahrheiten zu erkennen: Vergänglichkeit, Leid, Nicht-Selbst, bedingte Entstehung, Leere, Illusion, Soheit.

Wir müssen alle diese Wahrheiten erkennen, damit unser Geist weniger an die weltlichen Phänomene gebunden ist, damit er ruhig und ausgeglichen sein kann.

 

Um diese Weisheit zu fördern, müssen wir ein Meditationsobjekt haben. Der Zen-Meister ermutigte uns, das Objekt Soheit auszuwählen.

 

Eigentlich sind alle Methoden auf das gleiche Ziel ausgerichtet: Atakkāvacara: jenseits von Worten, still, rein, klar, objektiv.

 

Für Samadhi-Technik gibt es drei Meditationsobjekte: Formlosigkeit, Leerheit und Wunschlosigkeit

Ebenso gibt es auch drei Meditationsobjekte für die Weisheit: Leerheit, Soheit und Illusion.

 

Trotzdem haben alle sechs oben genannten Meditationsobjekte die gleichen Eigenschaft: völlig leer und völlig still. Ein Zustand, den man nicht mit Worten beschreiben kann. Sowie die sechs vorläufigen Begrifflichkeit eines Ortes, an dem der Geist vollständig aufhört zu denken: „das Nirvana“.

 

Wenn man ein Meditationsobjekt für sich gefunden hat, muss man zuerst den wahren Sinn dieses Themas herausfinden. Man muss den Kern des Themas sowie den feinen Unterschied zwischen verschiedenen Meditationsobjekten erkennen. Dann praktiziert man.

 

Der Meister hat zum Beispiel eine einfachste Definition für die Soheit genannt: „sie ist namenlos“. Wenn jemand in dem Zustand eines wortlosen Gewahrseins stehen würde, würde er "diese Namenlose" erkennen und wie kann man denn eine namenlose Sache benennen, wenn sie keinen Namen hat. Sie ist nur „so“/ Tathatā / Suchness.

 

Sobald man diese Bedeutung verstanden hat, ist das Objekt eine nonverbale Wahrnehmung.

Es gibt also kein Ich und das Objekt mehr. Ich und das Objekt sind eins.

 

Da es sich um eine nonverbale Wahrnehmung handelt, ist der Geist entsprechend auch leer. Es gibt weder „Ich“ noch das Objekt und wenn es weder „Ich“ noch Objekt gibt, dann gibt es keine Übung mehr. 

 

Um eine völlige Entspannung für den Körper und Geist bei diesem Level zu erreichen, muss man unbedingt eine Sitzmeditation einnehmen, damit die tiefe Versenkung stabiler wird. Diesen Zustand kann man eventuell auch im Liegen erreichen, jedoch nicht beim Stehen, Gehen oder bei anderen Aktivitäten, da, solange sich der Körper noch bewegt, der Geist noch aktiv ist.

 

Um eine Prajna-Weisheit fördern zu können, müssen 2 Bedingungen erfüllt werden: eine ungelöste Aufgabe und ein ruhiger Geist. Wenn der Geist vollkommen ruhig ist, kommt das wortlose Bewusstsein zum Vorschein, man erhält plötzlich eine Idee, wie man die Aufgabe lösen kann. Diese Idee kommt spontan wie ein Blitz. Der Zen-Meister hat nach dem Studieren mehrerer Berichte über die Funktionalität des Gehirns erkannt, dass es sich hier um eine interpretierende Aktivität der Precuneus-Funktion handelt. Laut Studien liegt der Precuneus in der medialen Hirnrinde und ist in Ruhebedingung stärker aktiviert als in einer Reihe von Vergleichsbedingungen.

 

Fazit: Am Anfang gibt es einen kleinen Unterschied zwischen Samadhi und Prajna:

Samadhi fängt mit wortlosem Bewusstsein an und geht dann in das wortlose Gewahrsein über. Prajna fängt mit kognitiven Erkenntnissen an und geht dann auch ins wortlose Gewahrsein über. Somit kann man sagen, dass Samadhi und Pranja nicht getrennt werden können. Immer wenn Samadhi tief und fest ist, bringt es das Pranja hervor und umgekehrt, wenn Prajna existiert, wird der Geist rein und ungebunden. Das heißt: der Geist ist so unerschütterlich stabil, dass die acht Verblendungswinde des Lebens ihn nicht beeinflussen können.

 

Buddhistisches Zentrum, den 17 November 2011

TN
Link zum vietnamesischen Artikel: https://www.tanhkhong.org/p105a2878/triet-nhu-snhp038-con-duong-thien-hue

 

 

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Wednesday, January 25, 202311:14 AM(View: 238)
Định luật Y Duyên Tánh vận hành tất cả thế gian. Nó cũng là định luật biến hóa và phát triển, là sức sống mãnh liệt, đã thành lập vũ trụ, điều hành vũ trụ, và bảo vệ duy trì sức sống của vạn vật. Thế gian biểu hiện sự hài hòa tuyệt vời theo sự biến hóa khách quan của “Y Duyên Tánh”. Vậy, các bạn thân ơi, đây có phải là một bức tranh puzzle tuyệt vời không?
Tuesday, January 24, 20233:16 PM(View: 156)
Chỉ có người thực sự bước vào dòng Thánh mới kinh nghiệm được thọ thanh tịnh. Người còn nhiều dính mắc không bao giờ kinh nghiệm được nhận thức ngoài cảm giác.
Wednesday, January 18, 20237:43 PM(View: 545)
Đất trời quê hương đang vào xuân, mong gởi một món quà nhỏ tặng cho bạn tri âm, mùa xuân trong tâm mình.
Wednesday, January 18, 20237:51 AM(View: 112)
Der Buddhismus betrachtet die „Geburt“ nicht als Beginn eines neuen Lebens sondern die Geburt beginnt bereits mit dem Tod, dann folgt eine Rückkehr und eine erneute Geburt. Diesen Zyklus: Geburt und Tod, Werden und Vergehen, nennt man im Buddhismus den Daseinskreislauf (Samsara) und Alter ist ein Teil dieses Lebenskreislaufs.
Tuesday, January 17, 20231:21 PM(View: 141)
Cái gì được nhận ra đầu tiên trong một sát na, và nhận rõ cuối cùng qua những chuỗi sát na tiếp theo, là đối tượng của nhận thức.
Tuesday, January 10, 20231:01 PM(View: 287)
Thực tại là “giống như Thực” , đồng thời là “giống như Huyễn”. Đó là Trung Đạo. Nói cách khác nữa: Thực tại là không phải hoàn toàn Thực, cũng không phải hoàn toàn Huyễn. Cũng có thể nói: “Cái Đang là” vừa là “Thực” vừa là “Huyễn”.
Sunday, January 8, 20235:46 PM(View: 144)
Es gibt kein Phänomen oder Ereignis, das unabhängig und von selbst oder zufällig gebildet und entwickelt wird.
Thursday, January 5, 20239:01 AM(View: 327)
Các bạn ơi, đây cũng chỉ là một bài ghi lại chuyện sinh hoạt trong tháng 12- 2022 này, mình trở về thăm thiền viện Chân Như, ở Navasota thuộc Texas. Không thể nói là”chuyến du hóa” được vì thiền viện Chân Như là “nhà mình” mà.
Tuesday, December 27, 20223:39 PM(View: 188)
Meditation hilft der Menschen, harmonisch mit der Umwelt zu leben. Eine Harmonie zwischen Körper und Geist eines Individuums, eine Harmonie zwischen einem Individuum und anderen Individuen und eine Harmonie zwischen einem Individuum und der Natur.
Saturday, December 24, 202212:22 PM(View: 261)
... Không có cái nào độc lập và tồn tại vững chắc. Chỉ vì tất cả hiện tượng đều vô ngã, tức không thực chất tính, chúng nương tựa vào nhau mà trở thành.
Saturday, December 17, 20227:50 AM(View: 342)
Toàn thể cơ quan tâm-vật lý này ở trong luồng thường hằng như bánh xe quay không bao giờ ngưng. Nó cứ quay mãi, và cơ quan tâm-vật lý cứ trôi lăn mãi trong vòng luân hồi.
Sunday, December 11, 202210:19 AM(View: 469)
Trong 12 mắt xích, Thức (viññāṇa) và Danh - Sắc (nāma-rūpa) được xem là mắt xích cơ bản. Từ hai mắt xích này, tất cả những liên quan chủ thể-khách thể trong kinh nghiệm bình thường được phát xuất, và cấu trúc năng động cũng bộc lộ sự vận hành bên trong tâm. Thông qua chúng, sự chuyển biến của chúng ta từ vô minh đến giác ngộ có khả năng thực hiện được.
Tuesday, December 6, 20227:49 PM(View: 338)
Nội dung bài pháp ngắn này, đức Thế Tôn cho biết ở đời có bốn hạng người hiện hữu. Đó là hạng người đi thuận dòng, hạng người đi ngược dòng, hạng người tự đứng lại và hạng người khác là vị Bà-la-môn vượt qua bờ bên kia, đứng trên đất liền.
Tuesday, December 6, 20226:19 PM(View: 331)
Không có một hiện tượng nào được hình thành và phát triển mà ở trong trạng thái độc lập hay cô lập hoặc ngẫu nhiên.
Monday, December 5, 20226:51 PM(View: 234)
Das Bāhiya Sutra ist eine Lehrrede des Buddhas über die Funktionen der Naturen: die Natur des Sehens, die Natur des Hörens, die Natur des Berührens und das Nonverbale Bewusstsein.
Monday, November 28, 20226:21 PM(View: 348)
... Tưởng ám chỉ nhị nguyên chủ thể khách thể (subject-object duality). Vì nó là cái biết (knowledge) đạt được do sự cảm thấy đối tượng bên ngoài và bên trong thân xuất phát từ sự cung cấp sáu loại dữ kiện của Thọ. Sự cảm thấy này tạo thành một biểu tượng trong tâm gọi là tri giác biểu tượng...
Thursday, November 24, 20225:13 PM(View: 272)
Sống ở đời, không ai là không có bạn. Nếu không khéo, mình kết thân với những người bạn xấu, bạn ác thì cuộc đời của mình ngày càng đi vào ngỏ hẹp. Về vấn đề này, đức Phật cũng có những lời khuyên dạy cho đệ tử xuất gia và tại gia của Ngài.
Sunday, November 20, 20227:22 AM(View: 369)
Trở lại bờ này Về lại nhà xưa, Chợt thấy, ngôi nhà xưa Là chính bờ bên này.
Saturday, November 19, 20222:48 PM(View: 307)
Der Hauptgrund dieses Leidens ist, dass wir eine falsche Sicht über das Leben, über die weltlichen Phänomene und vor allem über uns selbst haben.
Friday, November 18, 20225:43 PM(View: 389)
Đi trên con đường Thiền, ta cần nắm vững toàn bộ các mặt trong mỗi tiến trình của Tứ Đế để dễ nhận ra phương thức thực hành tiến đến chữa dứt khỏi Khổ cho chính mình.
Wednesday, November 16, 20227:50 AM(View: 813)
Chánh niệm tỉnh giác giúp tâm dừng lại để sống trọn vẹn với cái đang là. Khi tỉnh giác, năng lượng Phật được biểu hiện, khi thất niệm năng lượng chúng sanh có mặt.
Tuesday, November 15, 20225:46 PM(View: 312)
Trí Bát Nhã siêu thế có thể thấy một cách đúng đắn như thật (yathābhūtam pasyati) thì gọi là chứng. Còn trí không phân biệt thì có thể thông đạt (Skt: samvidate: know thoroughly), cho nên gọi là được (Kinh Bát Nhã 567).
Monday, November 7, 20229:20 PM(View: 404)
Tỳ-khưu-ni lỗi lạc, vang danh bậc nhất về Đại Trí Tuệ trong Ni giới. Đó là nữ tôn giả Khema. Đặc biệt là Khema đã chứng quả Thánh cao thượng, chỉ sau một thời pháp của đức Phật, ngay khi bà còn là một hoàng phi cao sang quyền quý, chưa hề xuất gia, chưa hề quy y Tam Bảo, chưa phải là đệ tử của đức Phật Gotama.
Monday, November 7, 20227:29 AM(View: 404)
Điểm then chốt của bài pháp ngắn gọn này là nhấn mạnh đến nguyên tắc kinh nghiệm giác quan. Đó là khi giác quan kinh nghiệm được điều gì hãy để nó kinh nghiệm mà không để tự ngã can thiệp vào. Nếu biết khai thác nguyên lý này, ta cũng sẽ có kinh nghiệm ngộ đạo
Tuesday, November 1, 20228:22 PM(View: 992)
Thực tại cùng tột là chân lý tuyệt đối, chỉ bằng nhận thức khách quan mới có thể nhận biết được bản chất của thực tại. ...
Tuesday, November 1, 202210:45 AM(View: 1209)
Kinh Bāhiya là bài kinh Phật dạy liên hệ đến những chức năng bên trong cơ chế tánh giác gồm tánh thấy, tánh nghe, tánh xúc chạm và nhận thức không lời.
Monday, October 31, 202211:01 AM(View: 401)
Das Leiden entsteht durch das Ursache und Wirkungsprinzip. Aus welcher Ursache entsteht das Leiden? Aus Ursache der Berührung.
Monday, October 24, 20223:06 PM(View: 860)
Phật giải thích: “Khổ do duyên mà sanh. Do duyên gì? Do duyên xúc ... Không cần đến xúc, sự kiện như vậy không xảy ra”.
Sunday, October 23, 20224:01 PM(View: 462)
... con thuyền để chuyên chở mình đi trên giòng sông tâm linh là Tánh nguyên tắc. Mình phải cương quyết, với ý chí dũng mãnh giữ gìn những nguyên tắc sống thích hợp với những chân lý mà Đức Phật dạy. Đó là Tánh nguyên tắc trong thiền.
Monday, October 17, 202212:03 PM(View: 575)
Thiền dạy ta thấy, chứ không dạy ta suy nghĩ. Vì thế, suy nghĩ luôn luôn đối nghịch với Thiền. Thiền là sản phẩm của thấy. Suy nghĩ là sản phẩm của tưởng tượng.
Monday, October 10, 20222:16 PM(View: 626)
... ý thức là cái biết có tính phúc trình hay biết công bố (declarative knowledge), còn tánh giác là cái biết có tính trầm lặng (reticentability) ...
Sunday, October 2, 20226:59 PM(View: 608)
Lý do chủ yếu của những nỗi thống khổ đó là do ta có cái nhìn lầm lạc (a perverted vision) về cuộc đời, về thế gian và hiện tượng thế gian; đặc biệt nhất là ta lầm lạc đối với chính ta.
Saturday, October 1, 20224:42 PM(View: 558)
Der Buddha sagte, dass die Menschen so viel Tränen vergossen haben, so dass sie einen riesigen Ozean bilden könnten. Das Gelächter von zwei Geschwistern könnten aber nur zwei Regentonnen voll ausfüllen.
Wednesday, September 28, 20229:36 AM(View: 2395)
Ai có Tâm vì người ? - Người Vô Ngã ! Thế nào là người Vô Ngã? - Sống với các Tánh ! Tại sao sống với các Tánh mới có Tâm vì người ? Vì người Có Ngã Tâm lúc nào cũng vì Ngã Không thể vì người được !
Saturday, September 17, 20227:29 AM(View: 699)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle weisen Mönche voller Tugend, übernatürliche Kräfte und Weisheit besitzen. Jeder Ehrwürdige hat eine Sonderfähigkeit, obwohl sie unterschiedlich sind aber sie sammelt sich wie ein Blumengarten mit Hunderten von verschiedenen Blumen und jede Blume gibt ihren eigenen Duft ab und zeigt ihre prächtige Farbe.
Saturday, September 17, 20227:14 AM(View: 591)
Thân là phần thể xác, có hình vóc, nên người ta có thể trông thấy và va chạm. Còn tâm là phần tinh thần, tinh thần thì siêu hình không ai có thể nhìn thấy hay sờ mó được. Tuy siêu hình nhưng tâm chính là cái biết, là ý thức, là chủ thể ra lệnh cho thân làm việc theo ý muốn của nó. Tâm cũng có nhu cầu chăm sóc tắm rửa làm vệ sinh như thân thể vậy!
Tuesday, September 13, 202210:43 AM(View: 553)
Từ ta cánh nhạn bên trời, Bay qua nhập cuộc sống đời hư hao. Chiều theo cơn gió qua mau, Trăng đêm thấp thoáng lao xao chạnh lòng
Monday, September 12, 20226:11 PM(View: 669)
Thiền giúp cho cuộc sống con người được hài hòa cùng với môi trường chung quanh. Đó là những sự hài hòa giữa thân và tâm của cá nhân, hài hòa giữa cá nhân này với cá nhân kia, và hài hòa giữa cơ thể của cá nhân với thời tiết trong thiên nhiên.
Monday, September 12, 20226:00 PM(View: 498)
"Đó là không bị nhiễm bởi bất cứ ý nghĩ gì của ngã. Bố thí của cải không đủ, chừng nào mà ý nghĩ nhỏ nhất của ngã còn lại trong việc bố thí, nó sẽ hủy hoại hết việc thiện của ông. Những ý nghĩ của ngã che lấp ngay cả mục tiêu cao thượng, như tro che dấu lửa, nếu dẫm chân lên đó, bàn chân sẽ bị bỏng."
Monday, September 5, 202210:06 PM(View: 677)
Thấm thoát gần đến ngày tưởng niệm giỗ đầu của Thầy Thích Không Chiếu ... Khi bắt đầu sấp xếp giấy tờ riêng của Thây, em có thấy 1 bài thơ Thầy ghi trên giấy rời: `` Hải Đảo Tự Thân `` Xem đi, xem lại nhớ Thầy vô cùng. Và em cũng xin gởi đến chị dù không biêt lúc xưa chị đã được xem chưa ... Thu Bình và các em ..
Saturday, September 3, 202210:40 AM(View: 557)
Einmal fragte mich jemand: Meisterin, können Sie die Struktur des Kultivierungsweges vereinfachen, damit wir ihm leichter folgen können, bevor Sie in die Ruhe gehen? Es gibt ja keinen realen Weg. Kultivierung heißt nur, den eigenen Geist zu beobachten und der Geist sind wir selbst. Wenn wir nach einem Weg suchen, heißt es, dass wir verirrt sind, da wir draußen suchen, was in uns drin ist.
Friday, September 2, 202210:43 AM(View: 601)
“Về các pháp phát sanh do nguyên nhân, nguyên nhân ấy, Như Lai đã chỉ rõ, Và cũng chỉ dạy cách chấm dứt, đó là giáo huấn của vị Đại Sa Môn”
Monday, August 29, 202211:03 AM(View: 719)
My young friends once told me heartfeltly: “Lady Master, before your retirement, please standardize the method from its beginning to its end so we can easily follow it.” To be frank, there is not a distinct road. The spiritual cultivation is just how to see your mind. We ourselves are in our own mind. Is there any other way? Launching our mind beyond our physical body to look for something outside is to get lost.
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