Wenn ich heute zurückblicke, sind zwar erst wenige Jahre vergangen, doch es fühlt sich an, als wären es hundert gewesen. Die glücklichen Tage sind so schnell vergangen. Fünfundzwanzig Jahre. Wir konnten nicht einmal unsere Silberhochzeit feiern, dann ging einer nach dem anderen. Der Herbst kommt, dann der Frühling, dann wieder der Herbst … Jetzt hängen nur noch zwei gelbe Blätter am Zweig. Einsam und verlassen.
Aber wann denke ich denn nicht an unseren Meister? Ein gelbes Blatt fällt runter. Auf dem letzten Gemälde ist lediglich eine purpurrote Salablüte zu sehen, die herabfällt. Oder ein einzelnes, gelbes, trockenes Blatt, das von einem Zweig gefallen ist und im Garten verstreut liegt.
So hat Buddha gelehrt: „Seid euch selbst ein Licht, dem ihr folgen könnt. Nehmt zur Wahrheit Zuflucht . Verlasst euch auf niemanden und nichts anderes!. Denn alles ist vergänglich“.
Wir nennen sie die Motten „selbstverbrennende Insekten“, weil sie direkt ins Licht fliegen und tot zu Boden fallen, sobald sie die heiße Glühbirne berühren. Ich frage mich, welcher Instinkt sie dazu treibt und warum sie vom Licht angezogen werden. Warum fliegen sie immer wieder in die Glühbirne, obwohl sie sehen, wie andere Motten dabei ums Leben sterben?
Durch das innere Flüstern kommt der Geist selbst im Schlaf auch nicht zur Ruhe. Inneres Flüstern ist der Treibstoff für Liebe (Gier), Hass (Wut) sowie Süchte, Traditionen, familiäre und soziale Zwänge usw. Es ist die Quelle des Leidens, denn es ist die Ursache psychosomatischer Erkrankungen, führt zu Konflikten mit anderen Menschen und stört das Gleichgewicht mit der Lebensumgebung.
Im Buddhismus gibt es drei besondere Frühlingsmomente: "den Frühling, in dem Prinz Siddhartha geboren wurde, den Frühling, in dem er erleuchtet wurde, und den Frühling, in dem er ins Nirwana ging."
Während ich das Feuer betrachte, schweift mein Geist ab. Ich bemerke nicht, wie es allmählich kleiner wird und schließlich erlischt. Wenn das Holz verbrannt ist, erlischt auch das Feuer. Wohin also geht das Feuer? Gibt es Feuer oder gibt es kein Feuer?
Was ist eine „Selbst Meditation“, was ist eine „Nicht-Selbst Meditation“? Wenn wir uns zu einer bestimmten Zeit hinsetzen und nach einer bestimmten Methode meditieren, dann machen wir eine „Selbst-Meditation“. Mit dieser Meditation erreichen wir nur ein begrenztes Ergebnis. Auf eine andere Weise passen wir uns den Umständen des täglichen Lebens an, dann meditieren wir „Nicht-Selbst“, denn wir brauchen keine Bedingungen, wir harmonisieren uns automatisch mit der Umgebung, wir lassen die Phänomene geschehen, wie sie sind. Vielleicht habt ihr schon oft so gelebt, ohne es zu merken.
Das bedeutet, dass es viele Wege gibt, die zum Ziel führen. Die Frage ist aber, welchen Weg ist Buddha gegangen? Das ist die zentrale Frage dieses Artikels: Mit welcher Methode hat der Buddha die vier Stufen der Meditation durchlaufen?
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